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Tanztherapie:
Sich auf die Suche nach den eigenen Stärken und Ressourccen zu machen und sich
im eigenen Körper wieder wohl zu fühlen, sind wichtige Aspekte
der Tanztherapie. Zugleich ermöglicht uns die Tanztherapie auch Konflikte,
Krisen, und schmerzhafte Erfahrungen aufzugreifen, diese zu bearbeiten
und neue Möglichkeiten zur Bewältigung zu finden.
Tanztherapie lädt zu freien, spontanen Bewegungen ein, und dies ohne jeglichen
Leistungsanspruch. Jede Bewegung ist Ausdruck unseres eigenen Erlebens.
Im Tanz kommen wir mit bewussten und unbewussten Anteilen unserer Persönlichkeit
in Kontakt. Neue Handlungsmöglichkeiten können spielerisch ausprobiert werden.
Dabei kann es keine richtige oder falsche, keine schöne oder häßliche, keine
echte oder unechte Bewegung geben. Um Tanztherapie in Anspruch zu nehmen, muß
man weder tänzerisch begabt sein, noch tänzerische Erfahrungen mitbringen.
In der Tanztherapie werden verbale und nonverbale Methoden (Malen, Schreiben,
Rollenspiel, etc.) zur Aufarbeitung und Integration des im Tanz Erlebten eingesetzt.
Tanztherapie fördert und stärkt:
eine positive Einstellung zu sich und dem eigenen Körper
die psychische und physische Gesundheit
das persönliche Wachstum
die Selbstwahrnehmung, das Selbstbewußtsein und das Selbstwertgefühl
die Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit.
Tanz- Soziotherapie:
In der Tanztherapie gibt es eine Reihe unterschiedlicher Ansätze:
Die Tanz- Soziotherapie arbeitet primär erlebnis- themen und übungszentriert.
Ausgangspunkt ist immer das "Hier und Jetzt", der lebendige Augenblick.
Die gegenwärtigen Empfindungen, Gedanken, Phantasien und Wahrnehmungen sind
die Grundlage für Erkundungen im Tanz.
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